Organisatorische Kosten
Die organisatorischen Kostentreiber einer Lösung für das (analytische) Informationsmanagement entstehen primär im Betrieb einer solchen Lösung. Sie sind deshalb mit besonderer Aufmerksamkeit zu untersuchen, da sie dauerhafte Kosten verursachen. In der Regel nehmen die Kosten im Laufe der Lebensdauer einer Anwendung zu. Typische Beispiele dafür sind:
- Unzureichende Selektion der Benutzer: Werden Benutzer für die Nutzung einer Lösung für das analytische Informationsmanagement ohne kritische Reflexion der tatsächlichen Anforderungen berechtigt, so hat dies neben dem hier nicht weiter berücksichtigten Sicherheitsaspekt zur Folge, dass die Zahl der Anwender mehr oder weniger stark ansteigen kann;
- Mangelhafte Selektion erforderlicher Berichte: Mit zunehmender Verbreitung der Erstellung und Verbreitung von Berichten als Endbenutzer-Funktionalität wächst grundsätzlich die Zahl der zugeordneten Berichte und damit die Gefahr, dass diese nur von temporärer Bedeutung sein können und/oder sich nur geringfügig von bereits veröffentlichten Berichten unterscheiden;
- Aufbewahrung überflüssiger Kopien: Lösungen für das Informationsmanagement erlauben in der Regel die Speicherung von Datenkopien, damit Berichte und/oder analytische Daten schneller im Zugriff sind. Werden diese Kopien nicht regelmäßig überprüft und überflüssige Elemente entfernt, so belegen diese in den betroffenen Systemen unnötig viel Speicherplatz und behindern reibungslose Abläufe.
Die high IQ Unternehmensberatung führt spezielle Audits durch, die die Problematik organisatorischer Kostentreiber berücksichtigen.
